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Kein Jänschwalde II, keine Bildungskürzungen und keine Kooperationsvereinbarungen zwischen Bundeswehr und Bildungsministerium! (22.02.2012) PDF Drucken E-Mail

Die Linksjugend ['solid] Brandenburg begrüßt die am Wochenende durch den Landesparteitag der LINKEN verabschiedeten Positionen zur Klima-und Bildungspolitik.


"In Blossin wurden klare Haltelinien für die Landespolitik der LINKEn beschlossen. Nach den Debatten der vergangenen Monate freuen wir uns, dass die Delegierten Position gegen weitere Kürzungen in der Bildung und gegen einen Kraftwerksneubau in Jänschwalde bezogen haben." erklärte Robert Walter, Mitglied des Landessprecher_innenrates der Linksjugend ['solid] Brandenburg.

Juliane Pfeiffer, Delegierte des Jugendverbandes dazu: "Wir erwarten von Landtagsfraktion, neuem Landesvorstand und linken Minister_innen, dass diese Beschlüsse nicht nur schulterzuckend zur Kenntnis genommen, sondern in praktische Politik umgesetzt werden. Gelegenheit hierfür bieten vor allem die laufenden Debatten um die Energiestrategie 2030 und die anstehenden Verhandlungen des Doppelhaushaltes 2013/14."
Isabelle Vandré, Delegierte und Mitglied des Landessprecher_innenrates der Linksjugend ['solid] Brandenburg weiter: "Zu den Erfolgen des Wochenendes gehört auch ein mit großer Mehrheit verabschiedeter Beschluss, der Kooperationsvereinbarungen zwischen Bildungsministerien und Bundeswehr ablehnt. Brandenburg darf nicht dem Beispiel anderer Bundesländer folgen, die so genannten Jugendoffizieren hiermit die Möglichkeit eröffnen, junge Menschen an Schulen mit Werbung für Kriegseinsätze als Rekrut_innen zu werben."